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25 Ortsteile, Weiler, Gehöfte und Gehöftgruppen
bilden die
Birkenzell

Birkenzell liegt 2 km südwestlich von Stödtlen und hat 120 Einwohner.
Der Ort wird erstmals 1339 als dinkelsbühlischer Besitz erwähnt.
Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte er zum Stift Ellwangen.
Der Skilift und der Hundesportplatz befinden sich westlich von Birkenzell.
Berlismühle
Die Berlismühle liegt 2 km nordöstlich von Stödtlen und
besteht aus 1 Haus und gehörte einst zu Gaxhardt.
Dambach
Dambach liegt 2 km östlich von Stödtlen und zählt 150 Einwohner
In früherer Zeit hat es den Namen Tanbach und Tambach geführt.
Erstmals wird es 1229 als Sitz eines zu den Grafen von Öttingen in
Dienstverhältnis stehenden Ortsadels, erwähnt.
Ab dem 12. Jahrhundert teilten sich verschiedene Besitzer den Ort bis
er schließlich 1810 von Bayern unter die württembergische Landeshoheit
kam.
Das im Volksmund „Schlösschen“ genannte Schloß
ist heute in privater Hand.
Der Kameradschaftsverein Dambach prägt die Dorfgemeinschaft und hat
mit Ihrem Vereinsheim einen Treffpunkt geschaffen.
Eck am Berg
Eck am Berg liegt 4 km östlich von Stödtlen und zählt 52
Einwohner.
Das Ellwanger Nekrologium erwähnt dieses Eck bei einer Schenkung
der Gräfin Luitgard (Schwester des Hl. Ulrichs, + 973) an das Kloster
Ellwangen.
Bis 1988 hatte Eck am Berg eine Eigenwasserversorgung.
Freihof
Der Freihof, 1 km südlich von Stödtlen bietet eine wunderbare
Aussicht.
Er wird 1339 im Ellwanger Gült- und Rechtsbuch erwähnt und war
ein aus alter Zeit übrig gebliebenes Freigut dessen Inhaber seinen
Schutzherren beliebig wählen konnte.
Gaxhardt

Gaxhardt zählt 161 Einwohner und liegt 3 km nordöstlich von
Stödtlen.
Gaxhardt wurde früher auch Gachshart und Gasshard geschrieben. Dort
befand sich 1467 ein Hof der Probstei Mönchsroth und der Ort war
dahin auch zehntpflichtig.
Mit Mönchsroth bildete Gaxhardt eine politische und kirchliche Gemeinde
bis es im Jahre 1810 von Bayern an Württemberg abgetreten wurde.
Die Maibaumfreunde Gaxhardt und der Schützenverein Regelsweiler prägen
die dörfliche Gemeinschaft. Das Schützenhaus ist ein beliebter
Treffpunkt.
Gerau

Gerau liegt 3 km südlich von Stödtlen an der L 1070 und zählt
35 Einwohner.
Gerau früher Gehren, Gereu und Gerhof genannt. Der Besitzwechsel
eines Hofes zu Gerau, von einer Nürnberger Familie Riester an den
Deutschorden wird 1495 erwähnt. Geschichtlich werden 1788 ellwangische,
öttingen-spielbergische und deutschordensche Untertanen aufgeführt.
Am 2. Augustwochenende feiert Gerau alljährlich das Kapellenfest.
Weitere Informationen über den Orteil Gerau
erhalten Sie unter www.gerau.net
Kaltenwag
Der Ort Kaltenwag liegt 5 km nordöstlich von Stödtlen an der
Rotach.
Kaltenwag wird 1715 erwähnt und gehörte zu Gaxhardt. Damals
umfasste der Ort 2 Höfe, 1 Mühle, 1 Hirtenhaus.
Kreuthof

1,5 km nördlich von Stödtlen liegt der Kreuthof.
Der schon im Ellwanger Gült- und Rechtsbuch von 1339 genannte Hofzem
Gerut, zum Gereut ist am Ende des 14. Jahrhunderts der Familie von Thannhausen
zugestanden.
Merzenhof
Der Merzenhof wurde 1842 gegründet und lieg 1 km nördlich von
Stödtlen
Maxenhof

Maxenhof liegt 4 km nordöstlich von Stödtlen zwischen Wört
und Regelsweiler.
Ursprünglich war Maxenhof nur 1 Hof und gehörte zum Oberamt
Mönchsroth.
Niederroden
Der unmittelbar östlich an Stödtlen grenzende Ort beheimatet
69 Einwohner.
Urkundlichen erscheinen zwei Höfe zu Ober- und Niederroden, sowie
Höfe zu Roden 1270 unter den von den Grafen von Öttingen herrührenden
Sitftungsgütern des Klosters Kirchheim.
1802 kam das Kloster Kirchheim kurz an Öttingen Wallerstein 1806
an Bayern und 1810 an Württemberg.
Oberbronnen

Der Ort liegt 5 km östlich von Stödtlen und hat 42 Einwohner
Unterbronnen
Der Ort Unterbronnen liegt 6 km östlich von Stödtlen und zählt
105 Einwohner.
Das Altenpflegeheim „Haus Christophorus“ hat dort seinen Sitz.
Die beiden Orte werden 1431 erstmals erwähnt und waren gemischt,
öttingen-spielbergischer, dinkelsbühlischer, domkapitel-augsburgischer
Besitz. Der große Zehnte stand dem Domkapitel Augsburg und der Flachs-,
Blut- und der kleine Zehnte der Pfarrei Tannhausen zu.
Oberzell
Der Ort Oberzell liegt 1,5 km südöstlich von Stödtlen.
Oberzell an der Eck wird 1371 erwähnt und kam 1391 zum Spital Dinkelsbühl.
Im Jahr 1505 wird der Ort als Oberzeller Hof bezeichnet.
Regelsweiler
Regelsweiler zählt 270 Einwohner und liegt nordöstlich von Stödtlen
an der K 2385 Wört-Bay. Landesgrenze. Der Ort ist mit Mönchsroth
(Bayern) zusammengebaut.
Die Schule Regelweiler wird von der Grund – und Teilhauptschule
Mönchsroth genutzt.
2000 wurde in Regelweiler das Baugebiet Straßenfeld III, mit insgesamt
14 Bauplätzen erschlossen.
Urkundlich ist Regelsweiler erstmals 1479 erwähnt. Die Namensgebung
bezieht sich auf den Personennamen „Regilo“.
Schnepfenmühle

Die Schnepfenmühle liegt idyllisch 1,5 km nordöstlich, zwischen
Stödtlen und Gaxhardt.
Die Schnepfenmühle ist erstmals 1715 durch den Verkauf von Fürst
Albrecht Ernst II von Öttingen an Johann Philipp v. Schell, Edlen
Herren auf Bauschlott und Stetten, erwähnt.
Schnepfenhof
Schnepfenhof liegt 2 km nordöstlich von Stödtlen.
Stillau

Der 3,5 km südöstlich von Stödtlen liegende Ort hat 69
Einwohner. Stillau, d. h. Stille Au, früher Stillnau wird im Ellwanger
Nekrologium aus dem 12. und 13. Jahrhundert erwähnt.
Im Jahre 1690 wird die St. Lorenzkapelle, eine Filiale der Pfarrei Tannhausen,
durch die Bauerschaft zu Stillau wieder in Stand gebracht. Bei ihr wurde
mit Einwilligung und Unterstützung des Deutschordens eine Klause
erbaut, der Bewohner, Ermeniten, die Abwartung der Klause besorgen sollten.
1709 kam es zu Streitigkeiten mit dem Dechant von Tannhausen und der Orden
verkaufte die Klause an weltliche Hände.
Strambach
Strambach mit Ziegelhütte liegt 4 km nordöstlich von Stödtlen
und hat 62 Einwohner. Im Jahr 1479 wird der Ort dem der Probstei Mönchsroth
zustehender Zehnten genannt. Nach der Reformation wurde es öttingisch,
der Zehnte stand aber dem Kloster Maihingen zu. Die Dorfgemeinschaft Strambach
ist sehr lebendig und sie hat sich beim Kinderspielplatz einen Treffpunkt
geschaffen.
Tragenroden
Der Ort liegt 1,5 km westlich von Stödtlen.
Tragenroden, ein auf die Personennamen „Trago und Roden“ zurückführender
Name, wird 1457 erstmals erwähnt und wurde 1466 an die Pfarrei Stödtlen
verkauft.
Weiler an der Eck

Der 2 km südlich von Stödtlen liegende Ort bestand schon 1495
aus zwei Höfen.
Winterhof

Der unmittelbar an Regelweiler grenzende Winterhof gehörte zum öttingschen
Oberamt Mönchsroth.
Ziegelhütte bei Stödtlen

Die Ziegelhütte liegt 0,5 km nördlich von Stödtlen.
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Quellenverzeichnis:
Die geschichtlichen Daten wurden aus der Oberamtsbeschreibung von 1886
entnommen.
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