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Stödtlen Aktuell

Artikel vom 08.07.2020

Aus dem Gemeinderat

Das Neubaugebiet Hoffeld ist sehr gelungen
 
Zu Beginn seiner jüngsten Sitzung besichtigte der Gemeinderat von Stödtlen das Neubaugebiet in Stödtlen mit Namen \"Hoffeld\". Bürgermeister Leinberger berichtete, dass der Bauablauf mit dem Planungsbüro stadtlandingenieure und der Baufirma Bortolazzi sehr gut funktioniert habe. Im \"Hoffeld\" sind nun insgesamt 18 Baugrundstücke erschlossen worden, die zum Preis von 98,- €/m² veräußert werden. Insgesamt 12 Baugrundstücke sind inzwischen verkauft, verbindlich reserviert oder angefragt worden. Deshalb muss sich der Gemeinderat schon bald darüber Gedanken machen, wo im Ortsteil Stödtlen in der Zukunft gebaut werden kann. Die Infrastruktur in dem neuen Baugebiet ist umfassend, einschließlich Erdgasversorgung und nur die Glasfaserleitungen werden erst später eingeblasen werden können, wenn der gemeindliche Breitbandausbau Süd gemacht wird. Die Baugrundstücke sind jedoch auch mit Anschlüssen der Telekom versehen.
Der Bauhof hat in Eigenleistung die Schulstraße gesplittet und den Zugang vom Friedhofweg zur Leichenhalle neu gepflastert. Zudem hat der Gemeindebauhof die Straßenlampen aufgebaut und angeschlossen. Da die Liasstraße, welche durch das Neubaugebiet führt, schon fleißig benutzt wird, muss sie beleuchtet werden. Ein Bauherr hat bereits seine Baugenehmigung erhalten und kann somit starten. Bürgermeister Leinberger wies darauf hin, dass die Erschließung des Baugebietes auch dem vormaligen Grundstückseigentümer zu verdanken ist, wofür er sich bedankte.
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Geräte für den Ratsinformationsdienst
Die Zeit der Papierflut ist bald vorbei und hunderte von Gemeinden in Baden-Württemberg führen derzeit einen digitalen Sitzungsdienst ein. Damit dieser reibungslos funktioniert, entschied man sich zur Beschaffung von insgesamt 11 iPad′s inkl. Pencil und Schutzhülle mit Tastatur für den Gemeinderat und die beiden Amtsleiter. Der Auftrag wurde an die Firma jh-computers in Stödtlen zum Angebotspreis von 7.380,67 € vergeben. jh-computers hatte das wirtschaftlichste Angebot unterbreitet.
Auswirkungen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspaketes der Bundesregierung
Die Bundesregierung hatte vor Kurzem mehrere Beschlüsse gefasst, welche zur Überwindung der Konjunkturkrise durch Corona beitragen sollen. Im Detail sind diese Regelungen allerdings noch nicht ausgeführt. Da der Gemeinderat bereits zuvor Aufgaben und Ausgaben priorisiert hat, kann die Gemeinde teilweise von der Absenkung des Mehrwertsteuersatzes um 3 % profitieren. Dies betrifft vor allem die geplanten Anschaffungen für Kindergarten, Schule und Gemeindeverwaltung im Rahmen der Digitalisierung und bei Ausgaben für Baumaßnahmen. In Arbeit ist bei Bund und Land die staatliche Hilfe zur Abminderung der Einnahmeverluste bei der Gewerbesteuer. Dies muss aber ebenfalls noch konkretisiert werden, genauso wie die Unterstützung bei den Investitionen für Kindergarten und Schulen. Gerade im Bereich der Erweiterung von Kindergärten gibt es im Land Baden-Württemberg einen Überhang von mehreren hunderten Alt-Anträgen, die bisher auf der Warteliste standen, weil kein Geld für Zuschüsse vorhanden war.
Kindergarten: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen und Erlass von Elternbeiträgen
Nichts würde das Kindergartenteam und die Gemeindeverwaltung wahrscheinlich lieber tun, als den ganz normalen Regelbetrieb im Kindergarten zu führen. Für viele Eltern waren und sind die Einschränkungen bei der Öffnung von Kindertagesstätten und Schulen eine große Herausforderung und Belastung. Die Corona-Krise ist aber noch nicht vorbei. Das Virus ist weiterhin aktiv. Deswegen ist es der Gemeinde Stödtlen auch nicht erlaubt in den ganz normalen Regelbetrieb überzugehen. Ein großes Problem dabei ist, dass die einzelnen Kindergartengruppen bzw. deren Kinder, nicht miteinander gemischt werden dürfen. Dies war seither in den VÖ-Stunden und an den Nachmittagen üblich. Kindergartenleitung, Elternbeirat und Gemeindeverwaltung haben deshalb ein Konzept ausgearbeitet, das aktuell das größtmögliche Angebot darstellt. Fast alle Eltern zeigen dafür Verständnis. Achtsamkeit und Vorsicht sind im Kindergarten weiterhin äußerst wichtig. Wenn auch nur eines der Kinder an Covid-19 erkrankt, so müssten alle Kinder 14 Tage zu Hause bleiben und der Kindergarten komplett geschlossen werden, falls die Kinder durchmischt worden wären. Auch auf deren Eltern und Großeltern hätte dies womöglich die Folge, dass den erwachsenen Personen ebenfalls Einschränkungen drohen. Für die Monate April ,Mai und Juni werden die Elternbeiträge erlassen und nur ein Tagessatz für die bis dahin geführte Notbetreuung in Höhe von 6,00 EURO bei tatsächlicher Nutzung erhoben.
Bausachen
Drei Einfamilienhäusern mit Doppelgaragen erteilte das Gremium seine Zustimmung, sie werden in Stödtlen, Dambach und Regelsweiler gebaut werden.