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Stödtlen Aktuell

Artikel vom 17.06.2019

Aus dem Gemeinderat

Fünf verlassen den Ratstisch
 
Vergangene Woche fand die letzte Sitzung des Gemeinderats der Wahlperiode 2014-2019 statt. Die Gemeinderäte Lorenz Gschwinder für 30 Jahre und Josef Gloning für 10 Jahre wurden hierbei mit der Ehrenurkunde und der Ehrennadel des Gemeindetags ausgezeichnet. Die Gemeinderäte Lothar Giellert, Josef Gloning, Heidrun Werner, Alois Erhardt und Andreas Geiß werden in der neuen Amtsperiode, die am 24. Juli 2019 mit einer konstituierenden Sitzung eingeleitet wird, nicht mehr dabei sein. So schwang im Gremium auch reichlich Bedauern mit. Zunächst aber lobte der Bürgermeister Herrn Gemeinderat Lorenz Gschwinder für dessen 30-jährige Zugehörigkeit, in welcher er als guter und erfahrener Handwerksmeister immer wieder wertvolle Ratschläge erteilt hatte. Leider knapp verfehlt hat Herr Lothar Giellert nach 5 Jahren den Wiedereinzug in den Gemeinderat. Josef Gloning steckte aufgrund seiner beruflichen Verpflichtung mit viel Auslandstätigkeit zurück und trat nach 10 Jahren nicht erneut an. Heidrun Werner und Alois Erhardt waren gar 15 Jahre Mitglied des Stödtlener Gemeinderates und bewarben sich aus persönlichen Gründen nicht wieder. Sie wünschten dem kommenden Gemeinderat viel Erfolg und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Hervorstechend war die Verabschiedung von Herrn Gemeinderat Andreas Geiß nach 39 Jahren und nach 15 Jahren als 1. stellvertretender Bürgermeister. Bürgermeister Leinberger richtete reichliche Dankesworte an ihn, der als Stellvertreter stets zuverlässig und kompetent immer da war, wenn er gebraucht wurde. Bleibende Verdienste habe er sich u. a. durch den Förderverein Mehrzweckhalle verdient, der nicht nur die Halle optimierte, sondern auch das Zusammenwirken der Vereine in der Gemeinde Stödtlen. Andreas Geiß, der mit stehendem Applaus verabschiedet wurde, richtete ebenfalls sehr herzliche Worte an seine Ratskollegen. Mit 27 Jahren trat er in den Gemeinderat ein und ist dabei 10 Jahre lang der Jüngste gewesen. Mit am Tisch saßen damals erfahrene Männer wie Georg Stark, Johannes Lutz und Alfred Hieber. Damals sei die Gemeinde Stödtlen noch sehr stark landwirtschaftlich geprägt gewesen. Die \"Siedlung\" habe in der Blumenstraße beim Haus der Familie Roth aufgehört. Es gab noch kein Gewerbegebiet, als Erster habe die Firma Gloning erst später gebaut. Auch damals hatte die Gemeinde Stödtlen aber große Aufgaben wie die Dorfsanierungen. Es gab Ortsteile ohne Gehweg und ohne Straßenlampe. In Dambach z. B. hätte es damals drei Lampen im Dorf gegeben. Im Abwasserbereich war einiges zu tun, denn nur der Ortsteil Stödtlen war an die Kläranlage angeschlossen. Mehrere Gemeindeverbindungsstraßen sind damals gebaut worden. Die Turn- und Festhalle stand im Rohbau da. Im Rahmen der Flurbereinigung mussten die Gebiete festgelegt werden, wo Neubaugebiete möglich sein sollten. Und besonders war auch, dass es 1980 noch kein gemeinsames Denken innerhalb des Gemeinderates gab, man versuchte seinen jeweiligen Ortsteil so gut wie möglich zu vertreten. \"Wieso bleibt man 39 Jahre Mitglied im Gemeinderat?\", stellte sich Andreas Geiß selbst die Frage. \"Für mich war es immer ein Ehrenamt und eine Ehre, mich für meine Gemeinde einzubringen\", stellte er fest. Aufhören sei nicht so ganz einfach, die Familie habe ihn aber darin bestärkt, zu einem Zeitpunkt aufzuhören, wo alles gut ist. Er bedankte sich bei Bürgermeister Leinberger und dessen Vorgänger Albert Munz. Er habe das Glück gehabt mit zwei exzellenten Bürgermeistern zusammenarbeiten zu dürfen. Er bedankte sich ebenso bei den Mitarbeitern des Rathauses und vor allem auch bei den Bürgern, insbesondere den Dambachern, die ihn acht Mal wiedergewählt hatten. Man müsse sich als Kommunalpolitiker heute verstärkt der Diskussion stellen, rief er seine Kolleginnen und Kollegen auf. Mit dem Dank an seine Frau Rosi und die Familie und dem Schlusssatz: \"Ich war gerne Gemeinderat\", beendete Andreas Geiß somit seine überaus verdienstvolle Ratstätigkeit.
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Gutachterausschuss geht nach Ellwangen
Der Gutachterausschuss macht Verkehrswertschätzungen von Grundstücken und Gebäuden und legt die Bodenrichtwerte einer Gemeinde fest. Durch gesetzliche Vorgaben gezwungen, schließen sich nun viele Gemeinden im Ellwanger Raum zu einem gemeinsamen Gutachterausschuss zusammen. Dieser wird bei der Stadt Ellwangen angesiedelt sein und die Gemeinde entsendet als Gutachter den seitherigen Vorsitzenden des Gutachterausschusses Andreas Geiß. Bis 31.12.2019 gibt es noch den eigenen Stödtlener Gutachterausschuss, der voraussichtlich im Juli letztmalig selbst Bodenrichtwerte für die Jahre 2019 und 2020 festlegen wird.
Straßenverkehr - Es wird zu schnell gefahren
Ausführlich wurde darüber beraten, dass an sehr vielen Ortseingängen in der Gemeinde Stödtlen zu schnell gefahren wird. Das Gremium griff den Vorschlag des Bürgermeisters auf, im nächsten Jahr 5 stationäre Geschwindigkeitsanzeigetafeln zu beschaffen. Darüber hinaus wurde beschlossen, bei der Verkehrsschau Tempo 70 für den Bereich beim alten Sportplatz bis zur Einmündung nach Stödtlen in der Wörter Straße zu beantragen. Ebenso soll nochmals Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt Stödtlen, insbesondere an der Bushaltestelle in der Ortsmitte beantragt werden. Zudem soll der Ostalbkreis dazu aufgefordert werden, Geschwindigkeiten mobil zu überwachen. Die Raser seien nicht anders im Zaum zu halten, so die einhellige Meinung.
Neue Tafeln an den Ortseingängen
Herr Wolfgang Pfeiler von der Druckerei Pfeiler hat einen Vorschlag für die Erneuerung der stark verwitterten Ortseingangstafeln von Stödtlen und Niederroden erarbeitet. Sein Vorschlag gefiel dem Gremium so gut, dass es sofort zustimmen konnte.
Liasstraße entsteht
Wie soll die neue Straße im kommenden Wohnbaugebiet Hoffeld heißen, fragte der Bürgermeister. Unter vielen Ideen entschied sich der Gemeinderat für den Namen Liasstraße, der einen Bezug zur nahegelegenen Liashalle schaffen soll.