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Stödtlen Aktuell

Artikel vom 06.11.2019

Freiwillige Feuerwehr Stödtlen -Hauptübung am 02.11.2019

 
Feuerwehren arbeiten Hand in Hand
Stödtlen- Punkt 16 Uhr ist der Alarmwecker bei der Södtlener Feuerwehr losgegangen und rief die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen nach Eck am Berg wo eine Scheune brannte und ein Mensch vermisst wurde. Ein Übungsszenario, bei dem die Stödtlener Wehr und die Wehr aus dem bayrischen Mönchsroth ihre Schlagkraft und Professionalität bewiesen.
Schon wenige Minuten nach der Alarmierung fuhren fünf Fahrzeuge der beiden Wehren aus verschiedenen Richtungen in Eck am Berg ein. Dort galt es, im Hof der Familie Hompf eine brennende Scheune zu löschen und einen vermissten Menschen zu retten. Er wurde nach kurzer Erkundung im Inneren in der total verrauchten Scheune ausgemacht. Zwei Atemschutzträger kämpften sich in der Dunkelheit und dem Rauch zu ihm vor, gesichert durch eine Sicherheitslinie. Dabei jedoch – und das wurde kurzerhand in die Übung mit eingebaut- erlitt ein Atemschutzträger ein Schwächeanfall und musste von einem anderen Trupp gerettet werden. Alles klappte hervorragend.
Schwerpunkt der Übung liegt auf der Wasserversorgung
„Unser größtes Augenmerk liegt auf der Wasserversorgung“, sagte der Stödtlener Kommandant Thomas Ilg. Diese wurde über eine Strecke von rund 450 Metern von einem Weiher zusammen mit der Mönchsrother Wehr aufgebaut. Auf der Hälfte der Strecke wurde eine zweite Pumpe eingebaut, um den nötigen Wasserdruck zu erhalten. „Alles hat hervorragend geklappt“, waren sich Ilg und der Kommandant aus Mönchsroth, Jürgen Schmaus, einig. „Wir haben Hand in Hand gearbeitet und so unsere länderübgreifende Schlagkraft bewiesen“, sagten sie.
Nach der Übung waren die rund 60 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen zur Abschlussbesprechung vor der Scheune angetreten und sowohl Kommandant Thomas Ilg, als auch Gruppenführerin Mona Zürn, Zugführer Thomas Erhardt und der Mönchsrother Kommandant lobten das professionelle Zusammenspiel der beiden Wehren. Dem schloss sich auch Kreisbrandinspektor Willi Hofmann vom Landkreis Ansbach an, der als Beobachter dabei war.
Stödtlens Bürgermeister Ralf Leinberger und der stellvertretende Bürgermeister aus Mönchsroth, Dr. Mario Zink, stellten das ehrenamtliche Engagement und die Schlagkraft beider Wehren heraus. Hier zeige sich, dass die Zusammenarbeit bestens funktioniere. Das habe sich erst vor kurzem bei einem schweren Unfall gezeigt, bei dem ein Lastwagen in ein Einfamilienhaus krachte, und bei dem Wehren aus Ellwangen, Stödtlen, Mönchsroth und Dinkelsbühl im Einsatz waren.
„Wenn es brennt oder ein Mensch bei einem Unfall gerettet werden muss, fragt keiner, woher die Hilfe kommt, man ist froh wenn einem geholfen wird“, waren sich alle einig.
Hariolf Fink, Mit freundlicher Genehmigung der Ipf- und Jagst-Zeitung.